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Ein Rennen ausrichtenSollte vor Ort oder in der näheren Umgebung kein Querrennen stattfinden, kann versucht werden, ein eigenes Rennen zu veranstalten. Gerade Trainingsrennen sind recht einfach zu organisieren.Was wird benötigt? Ein Kurs, der 1-2 km lang ist dürfte sich finden lassen. Ein kleines Wäldchen oder ein Park in der Nähe gibt eine gute Basis zum Suchen. Flatterband zum Markieren der Strecke gibt es im Baumarkt und schon kann es losgehen. Die örtlichen Behörden sollten natürlich um Erlaubnis gefragt werden.Ist der Kurs zu einfach zu fahren, wird er mit einigen künstlichen Hindernissen aufgepeppt. Diese können extra gebaut werden, vielleicht 30 cm hoch und so breit, dass sie über die komplette Wegesbreite gehen. Will man dieser Mühe aus dem Weg gehen, rollt man einfach ein paar stärkere Äste oder kleiner Baumstämme auf die Strecke und markiert diese mit Flatterband. Es versteht sich von selbst, dass nach Rennende die Hindernisse wieder beseitigt werden. Einzeln vor Anstiegen platziert zwingen diese Hindernisse die Fahrer vom Rad und zu frühem Schultern desselben. Zwei oder drei Hindernisse hintereinander werden von einigen Athleten übersprungen, auf der sicheren Seite sind die Fahrer, die ihr Rad auf die Schulter nehmen und über die Hindernisse laufen.Der zu befahrende Untergrund sollte auch nach starkem Regen oder Tauwetter noch gut befahrbar sein.Der Start sollte möglichst auf einem geraden Stück, eventuell auf einer Straße, stattfinden, damit sich das Feld schon ein wenig auseinanderzieht, bevor es ins Gelände geht.Falls möglich, können auch ein oder zwei Zonen eingerichtet werden, in denen die Fahrer ihre Räder wechseln können. Sollte in deren Nähe auch noch ein Wasseranschluß sein, umso besser. Vielleicht hat ja ein Fahrer einen Betreuer dabei, der das gewechselte Rad für die nächste Runde säubert.Crosskurse dürfen nicht mit MTB-Kursen verwechselt werden, die Schnelligkeit und Athletik der Fahrer soll im Vordergrund stehen. Es hat keinen Sinn, wenn ein Fahrer auf einen Single-Trail von stärkeren Fahrern nicht überholt werden kann. Auch Abfahrten, die nach einem vollgefederten Rad schreien, sollten vermieden werden.
Die Anzahl der zu fahrenden Runde wird nach der zweiten Runde bekannt gegeben. Dazu werden die bis dahin gefahrenen Rundenzeiten auf die Renndauer hochgerechnet. Durch dieses Verfahren werden die äußeren Bedingungen mit berücksichtigt. Die Fahrer müssen sich nicht durch eine fest vorgegebene Rundenzahl eventuell stundenlang über den Kurs jagen und können sich das Rennen besser einteilen. |
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