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Versöhnlicher Cross-Saisonabschluß
Die kleine Niederlage bei der DM war schnell überwundern, als ich in der Woche ein paar Schleifen an der eisschollenbedeckten Elbe gedreht hatte. Ein bisschen Abstand zum Geschehen und ein wenig Ablenkung helfen natürlich auch. So widmete ich meiner richtigen Arbeit mal etwas mehr Aufmerksamkeit und Zeit und schon war wieder alles auf "grün", außer unsere A380-Auslieferungszahlen.
Stevenscup-Finale in Appenbüttel
Für mich war das Finale des Crosscups auch gleichzeitig der Saisonabschluß. Gut gelaunt sprang ich also ins Auto um nach Harburg zu cruisen, als die ersten Tropfen meine Laune schmälerten. Der Regen ließ leider nicht nach und bestrafte somit die Veranstalter der RSG Nordheide um Lorraine Schröder. Der Kurs, welcher einen anderen Verlauf und somit zwei Anstiege hatte, litt natürlich auch von Rennen zu Rennen. Die Matschlöcher wurden größer und der Reifen suchte an den Steigungen teilweise vergebens nach Grip.
Taktik ist was für Taktiker
Da ich der Gesamtführende war, erkennt man an dem roten S-Trikot (S steht allerdings nicht für Stefan), hätte ich heute ganz elegant dem Zweitplazierten hinterherradeln und mir dabei die Gegend anschauen können. Da ich aber nichts von Taktik halte, ging es nach dem Start mit Ole Quast (Stevens) in die Führung. Der Rest folgte unweigerlich. Schnell erkannte ich, dass Ole, der ja auch zur U23-WM will, heute etwas zu hurtig für mich ist und ich gab nicht alles ihm zu folgen.
Zwischen U23-DM-Dritten und Masters-DM-Dritten
Vorne war Ole weg und von hinten robbte sich Robby Karrasch (Pirate) langsam in seiner typischen Art ran. Nun nahmen wir zu zweit die Verfolgung auf, obwohl wir Ole nie näherkommen konnten, schenkten wir beiden uns nichts. Das war ein Generationskonflikt, der hier auf dem rutschigen Untergrund ausgetragen wurde. Mich wurmte es, dass Robert mir am Hinterrad hing. Robert freute es, dass er mir Schmerzen bereiten konnte. Das Finale musste nun entscheiden, wer von uns welchen Platz einnehmen sollte.
Der Berg der Entscheidung
Zwei Runden vor Schluss gelang es mir ein paar Meter am Berg zu gewinnen und diesen Vorsprung mit in die letzte Runde zu retten. Erneut konnte ich an den beiden Bergen etwas mehr Boden gewinnen und war schon beim Ausrollen Richtung Zielgeraden, als ich den Piratenfahrer erneut am Hinterrad entdeckte. Mit letzter Kraft sprintete ich dennoch vor Robert ins Ziel. Wie er diesen Anschluß nochmals herstellen könnte ist mir Schleierhaft, das war schon ein starkes Rennen von Herrn Karrasch.
Gesamtsieg des Stevens-Crosscup
Mit Platz 2 im letzten Lauf war mein Gesamtsieg nicht mehr gefährdet. Auch hier fuhr Robert Karrasch auf Platz 3, so dass eindeutig die Hamburger diese Rennserie bestimmt haben. Ich freue mich über einen Serien-Gesamtsieg mit 9 Rennen und vielen neuen norddeutschen Kursen. Nach ca. 20 Rennen und 5 Siegen werde ich jetzt meine Saison beenden und die Beine hochlegen.
Hier gibt es, diesmal leider nur wenige, da das Wetter nicht mehr zu ließ, Fotos zum Runterladen.
Nächste Woche ist frei, die Woche darauf auch usw. Ich hoffe ihr kommt über die nun folgende Nachrichtensperre hinweg, denn es werden irgendwann weitere Gemeinheiten folgen. Die ersten Rennen sind schon wieder geplant, so dass ich beruhigt in den Winterschlaf gehe.
Gute Nacht,
Dano
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