Die Weihnachtstage
Der normale Deutsche feiert sein Weihnachtsfest etwas anders als die Crossfahrer, welche kurz vor der Deutschen Meisterschaft stehen. Der Weihnachtspreis in Harburg gehört für mich schon zum Fest, wie der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer, so dass es am 2. Feiertag in der Haake um die Ehre und D-Cup-Punkte ging.

Gutes Wetter, gute Strecke und "gute" Zuschauer
Da die äußeren Bedingungen perfekt waren und die Strecke erneut verbessert worden war, waren etliche Zuschauer und viele Fahrer in die Harburger Berge gekommen. Für die mentale Verstärkung hatte ich extra ein paar Freunde und viele Verwandte an die Strecke zitiert, damit da mal so richtig die Kuhtrifft gerockt wird.

Meister und Ex-Meister
Im Hauptrennen der Männer war relativ schnell klar, wer hier seinen Stempel in den Wald drücken will. Während ich hinter K. Opitz und Yohannes Sickmüller (STEVENS) in die kühle Abfahrt bog, zog sich der Rest der Horde aufgereiht durch den Wald. In der zweiten Runde kamen dann die anderen Schnellen vorbei und ließen mich allein im Wald zurück.

Ein Rennen ohne den letzten Biss
An mir vorbei schoßen zwei Dänen, einer von denen im Meistertrikot, Lukas Keller, Sebastian Hannöver und Yannick Tiedt. Ich schaffte es leider nicht in dieser Gruppe lange zu verweilen, da mir die letzte Kraft an den kurzen steilen Bergen fehlte. Auch meine Verwandten schafften es nicht wirklich mich durch Gesänge wieder ins eigentlich Rennen zu puschen. Am Ende kam ich zwar noch ganz dicht an Platz 7 ran, aber es wurde nur der 8. Rang. Das hatten wir schon mal besser gesehen, resümierte ich beim erneuten Weihnachtsessen am Abend.

Cross in Hannover Garbsen
Was macht man nach einem Traditionsrennen? Man fährt mal ein ganz neues Crossrennen. Da der Veranstalter in Hannover mir schon häufig Freude bereitet hat, meistens ohne sein Wissen, folgte ich seiner Einladung zum Rennen in Garbsen. "Mütze" hatte aus dem nix ein Rennen gestaltet, was sich eigentlich nicht verstecken musste. Die Runde verlief den größten Teil auf einer Wiese, was weder bei gefrorenen Boden, noch bei Nässe wirklich angenehm ist. Der Rodelberg, die einzige wirkliche Erhebung, war bei zehn Runden dann doch anstrengend. Die zahlreichen Richtungswechsel auf den Wiesen, gingen dann gegen Rennende doch etwas auf den Zeiger.

Auch heute fehlte der Turbo
Das Rennen hätte mehr Starter verdient, leider kamen aber nicht mal alle gemeldeten Fahrer, so dass nur ca. 20 Leute frierend an der Linie standen. Als zweiter bog ich hinter Phil Herbst ins das Flatterband-Wirr-Warr. In der zweiten Runde verschärfte ich mit Sebastian Hannöver das Tempo. Leider war dies nicht wirklich klug, denn Sebastian enteilte mir uneinholbar. Ich kämpfte somit ab Runde 3 um Platz 2 mit Sven Kuschla. Gott sei Dank hatte ich am Ende noch ein paar mehr Kraftreserven um den 2. Platz knapp einzufahren....Sage nur Weihnachtsbraten.

Hier gibt es noch kostenlos Fotos zum Runterladen oder nur zum Schauen von den Rennen in Harburg und Garbsen: http://picasaweb.google.de/jungepetra

Nächste Woche steht nun das Rennen in Herford an. Werde mal das Wetter beobachten und dann entscheiden, ob ein Start zu Sylvester wirklich sinnvoll erscheint. Wer den Kurs bei Schneeregen um den Elisabethsee kennt, der weiß, warum man da schauert.

Dano