Rennserien im Norden
Dass der Crosssport im Aufwind ist, sieht man an den Rennserien, welche sich im Norden entwickelt haben. Während der Stevens-Crosscup schon bekannte Rennen unter einem Dach vereint hat, ist die Panther-Cross-Serie eine eigenständige Veranstaltung mit reichlich Tradition, zumindest wenn man die beiden "älteren" Organisatoren betrachtet.

Neubrück bei Braunschweig
Der Finallauf der Panther-Serie fand in Neubrück statt, wenn man den Feldweg zu Start und Ziel gefunden hat. Als Großstädter mit Navi haben wir aber die Möglichkeiten des Abbiegens systematisch eingeschränkt, so dass wir nur eine halbe Stunden mit Suchen verbrachten. Die Runde war ganz nach meinem Geschmack, denn der Kurs hatte viele Ecken und ein paar knackige Anstiege.

Auf die Plätze....wech
Im Rennen der Elite standen fast 30 Leute an der Linie der langen Startgeraden. Da es nach dieser Geraden rechtwinklig ins Gebüsch mit einem schmalen Berg ging, gab es nur ein Ziel: Da musst Du als Erster um die Ecke biegen. Gesagt, getan und mit leichtem Vorsprung über die Kuppel des Hügels in die Abfahrt geschossen. Danach musste ich ca. 4 Runden das Tempo hochhalten um die Verfolger um Sven Kuschla nicht näherkommen zu lassen.

Klarer Sieg
In den nächsten Runden wuchs dann der Vorsprung stetig und die Verfolgergruppe löste sich auf. Da man auf der Strecke, wo teilweise gegenläufig gefahren wurde, die Verfolger gut beobachten konnte, war das Rennen gut zu kontrollieren. Die letzten Runden wurden dann auf Sicherheit gefahren um bei den ständigen Richtungswechsel nicht erneut gegen einen Baum zu fahren. Mit deutlichen Vorsprung gewann ich vor Sven und sicherte mir mit zwei Siegen von 3 Rennen den 5. Platz in der Gesamtwertung.

Cross im Park von Kaltenkirchen
Der achte und somit vorletzte Lauf zum Stevens-Cup fand in Kaltenkirchen statt. Die Kattenberger hatte einen ehemaligen MTB-Kurs anders abgesteckt und somit eine relativ flache "Drückerstrecke" durch einen Nadelwald ins Leben gerufen. Der Sprühregen des Tages richtet kaum Schaden an, denn der Untergrund nahm die Nässe gut auf. Einige Kurven mit Wurzel hatten es aber in sich und so zerlegte sich einige Fahrer. Auch mein Team war davon nicht verschont, denn Armin stürzte und kam mit hängenden Arm als 4. ins Ziel. Wer in der letzten Runde vom zweiten Platz durch Sturz zurückgeworfen wird, der feiert keinen fröhlichen Advent mehr.

Was machen die Dänen hier?
Das wachsame Auge hatte natürlich in der Starterliste schon Fahrer aus den benachbarten Dänemark gesehen, warum aber Christian Poulsen (Olympiafahrer MTB) auch auf den Parkplatz bei Dodenhof stand, war schnell geklärt. Auch er bereitet sich auf die Meisterschaften vor und wird uns auch in Harburg und Herford besuchen. Muss das sein? Egal, denn er fuhr ein gutes Rennen von der Spitze kontrolliert nach Hause.

Spannung bei den Verfolgern
In der Verfolgergruppe wurde das eigentliche Rennen ausgetragen. Während noch ein Däne (keine Ahnung wie der heißt) sich lange wehrte und um Platz 2 kämpfte, fuhren Ole Quast und Flo Schröder (Stevens) mit mir und teilweise Janik Hansen (DEN) ein anstrengendes Rennen. Ole übernahm dabei lange die Arbeit und er schaffte auch noch kurz den Anschluß zum Zweiten, während Flo und ich abreißen lassen mussten und um die Plätze 4 und 5 fuhren. Die Jungs aus DEN erreichten die beiden ersten Plätze, Ole auf drei, gefolgt von mir und Flo Schröder. Die Prismaten, welche sich als Nordmeister bezeichnen, hatten keinen Einfluß auf das Rennen.

Hier gibt es noch kostenlose Fotos zum Runterladen von den Rennen in Neubrück und Kaltenkirchen. Schaut Euch unbedingt den spektakulären Sturz eines Fahrers an, der danach sogar noch Zweiter wurde: http://picasaweb.google.de/jungepetra

Wünsche nun allen Leser ein paar ruhige Weihnachtstage. Genießt die Gans und die anderen Leckereien. Damit man aber nicht aus der Übung kommt, geht es am zweiten Weihnachstag in der Kuhtrifft erneut um wertvolle D-Cup Punkte. Glühweinzeitgünstig wird um 13.55 Uhr in der Eliteklasse gestartet.

Dano