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Die Seebäder im Norden
Da der Osten manchmal dichter ist als der Westen, ging es diesen Sonntag an die schöne Ostseeküste. Der Bad Doberaner Wald lud alle Crosser zum nächsten Lauf des Stevens-Cross-Cup ein. Damit man mal etwas Neues kennenlernt, hatte der Veranstalter einen anderen Park ausgewählt, wo wir uns um die Plätze streiten konnten.
Startfahrer Armin
Der wahre Senior im Team, ich zähle mich nämlich noch nicht dazu, begann die TrengaDe-Farben eindrucksvoll zu vertreten. Armin setzte sich relativ schnell mit Lars Erdmann ab und sie zogen einsam ihre Runde. Gegen Rennmitte musste Ede wohl den Turbo gezündet haben, denn Armin folgte mit hängender Zunge auf den zweiten Platz. Sein Familienurlaub hatte da wohl Spuren hinterlassen.
Die längste Startgerade
Mit einer richtigen Startaufstellung wurden wir rechtwinklig zu der endlosen Startgeraden aufgestellt. Nach dem obligatorischen Pfiff ging es für alle los. Ich zog gleich am Horn, denn das Ende der Geraden war tückisch und ein sturzfreies Durchkommen war von Vorteil. Danach ging es auf Waldwegen durch den Park, wobei der ganze Kurs relativ flach war.
Zwei gegen Dano
Schon früh zeigte sich, das der Däne Janik Hansen und Thorsten Wittig die Gegner des Tages waren. Ich fühlte mich eigentlich gut, denn der Samstag war nur mit 3Std. Grundlagentraining belegt worden, so dass ich versuchte, das Rennen von vorne zu fahren. Irgendwie hatten die Jungs aber den Braten gerochen und ließen mich nicht ziehen.
Taktik war nun doch gefragt
Da kam ich etwas ins Grübeln, warum ich die Jungs nicht loswerden konnte. Nun ja, der Berg fehlte und irgendwie fehlte mir auf der Ebene die richtige Geschwindigkeit. Drei Runden vor Schluß nutzte ich aber eine unsaubere Linie meiner Gegner und flüchtete. Thorsten Wittig konnte nicht folgen und schon war das Zielsprintduell vorprogrammiert. Insgeheim hatte ich auf die Milde des Dänen gehofft, da er keine Führung fuhr. Dem war nicht so und ich verlor den Sprint. Meine Gesichtszüge erhellten sich dann wieder, als ich erfuhr, dass ich Sieger in der Eliteklasse war, da der Däne in der U23-Klasse fuhr. War wirklich Schade für ihn denn so musste das Preisgeld nehmen und in ein leckeren Essen in Kühlungsborn investieren.
Nächste Woche geht es mal nach Niedersachsen. Mal sehen, ob der Kurs in Braunschweig Lehndorf immer noch so schön ist.
Dano
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